Guten Tag aus Berlin,
wo ich am Samstag Dinge erlebte, die ich vor wenigen Monaten noch für völlig undenkbar gehalten hätte. Beim Versuch, von einer „Anti-Polizeigewalt“-Demonstration aus dem Umfeld der „Anti-Rassismus-Bewegung“ und „MigrAntifa“ (Eigenbezeichnung!) zu berichten, wurde ich massiv behindert, später attackiert, und musste buchstäblich durchs Gebüsch fliehen, nachdem die vielen Tausend sehr jungen Menschen zuvor per Lautsprecher gegen mich aufgehetzt wurden. Es war wie in einem Albtraum. Ansehen können Sie meine Aufnahmen hier.
Heute habe ich darüber mit dem Berliner FDP-Abgeordneten Marcel Luthe gesprochen, der zu Gast in meiner Sendung im russischen Kanal „OstWest“ war, die ich diese Woche auch auf meinem YouTube-Kanal auf Deutsch ausstrahlen werde (und auf meiner Seite natürlich für Sie verlinken). Luthe kündigte an, zu dem Vorfall eine parlamentarische Anfrage im Abgeordnetenhaus zu machen. Und warnte mich, ich solle mich auf Attacken vorbereiten: Selbst gemäßigte Sozialdemokraten werden in Berlin von Linksextremisten verfolgt, konservativen Journalisten die Autos angezündet. Als bei einem der Opfer der Staatsschutz der Polizei zur Vernehmung kam, fragte ihn eine Beamtin vorwurfsvoll, warum er denn provoziere.
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Das muss man sich einmal vorstellen: Journalisten, die frei und kritisch berichten, die deswegen Opfer von Gewalt werden, müssen sich dann in Berlin noch von denen, die sie laut Gesetz zu beschützen haben, Vorhaltungen machen lassen, weil sie ihre Arbeit tun. Wir leben in verrückten Zeiten! Die Linksextremisten brüsten sich im Internet ganz offen mit ihren Gewalttaten, aufgeschlüsselt nach Stadtteilen, wie auf einer Seite zu sehen ist, auf die mich ein Leser hingewiesen hat. Ich persönlich hatte am Samstag Glück, einige der Beamten erkannten mich und hatten meine Reportage von der Gewalt gegen die Polizei auf dem Alexanderplatz bei der großen Anti-Rassismus-Debatte gesehen (siehe hier). Sie beschützten mich nach Kräften, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Ich weiß nicht, ob ich Ihnen ohne diese Beamten dieses Wochenbriefing heute hier schreiben könnte.
Der Liberale Luthe erzählte viel Unglaubliches zur Corona-Politik des Berliner Senats und generell der deutschen (Landes-)Regierungen, was sehr nachdenklich macht. Aber ich will dem Interview nicht vorweg greifen. Spannend auch, was Luthe nach der Sendung noch zur Sicherheitspolitik in Berlin erzählte: Wie der rot-rot-grüne Senat an der Sicherheit gezielt spare und es geradezu darauf anlege, dass sich die Bürger nicht allzu sicher fühlen. Mir standen die Haare zu Berge, als Luthe Details berichtete. Ich mache deshalb bald nochmal ein Interview mit ihm - auch auf die Gefahr hin, dass dann auch Ihnen die Haare zu Bergen stehen.
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Die Politik zu verfolgen, geht in diesen Tagen an die Schmerzgrenze. Nehmen Sie nur Innenminister Horst Seehofer (CSU, Spitzname „Drehhofer“): Der hat noch vor kurzem verkündet, die Migration sei die Mutter aller Probleme. Jetzt sagte er: „Unsere Migrationspolitik ist wieder im Gleichgewicht. Wir haben relativ hohen Zuspruch in der Bevölkerung und ein vernünftiges Maß an Humanität. Ordnung und Humanität gehören zusammen“. Da bleiben einem die Worte weg. Vor allem nach Frankfurt. Wo wieder von „Party“ die Rede war. Ich finde: Die ganzen Beschöniger und Wegseher sind mitschuldig. Wenn es mir die Zeit erlaubt, werde ich dazu ein eigenes Stück machen.
Ebenso ein eigenes Stück wert wäre die Causa Attila Hildmann. Der vegane Starkoch hat sich in der Corona-Krise zwar nicht um Hemd und Hose, aber mittelfristig wohl doch um seinen Porsche und seine Unternehmer-Existenz geredet. Das Maß der Radikalisierung, das bei ihm auszumachen ist, erschreckt. Seinen telegramm-Kanal zu verfolgen - alle anderen wurden gelöscht - geht in Teilen an die Schmerzgrenze. Hildmann macht sich selbst zum idealen Feindbild für alle, die Kritiker der Corona-Politik generell diffamieren wollen. Deshalb ist er in den Schlagzeilen allgegenwärtig. Obwohl zu seinen Demonstrationen gerade noch 200, höchstens 300 Menschen kommen. Gäbe es Hildmann nicht - die regierungsnahen Medien und Aktivisten müssten ihn geradezu erfinden. Auch hierzu wäre ein Stück spannend - das auch die ganze menschliche, tragische Dimension aufzeigt (hier mein Bericht über seine Kundgebungen und die Gegen-Demonstration am 11. Juli).
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Sie werden sich jetzt fragen - warum schreibt der Reitschuster hier, dass möglicherweise ein Stück kommt. Der Grund ist einfach: Die Zahl der Themen übersteigt meine zeitlichen Möglichkeiten, und anhand Ihrer Reaktionen kann ich meine Zeit ideal nutzen - weil ich dann weiß, was Sie wirklich interessiert. Fest eingeplant habe ich etwa ein Stück, auf den mich ein bekannter Abgeordneter im Gespräch über Russland brachte: Die Rolle des russischen Politikers Wladimir Schirinowski. Er ist sozusagen der Vorzeige-"Rechte" Russland, der immer als Schreckgespenst herhalten muss - in Wirklichkeit aber von den Medien und der Politik hofiert wird, weil man ihn braucht. Eben als Feindbild. Nach dem Motto: „Wenn nicht wir, dann der!“ Fallen Ihnen da auch gewisse Ähnlichkeiten auf?
Sie sehen, der Themenzettel ist prallvoll, und auch die Serie zum „System Merkel“ wird jetzt in Kürze weitergehen. Nächster Beitrag: Angst als Machtmittel. Und dann später auch der erwähnte russische "Rechte".
Weil der ganze Arbeitsaufwand allein nicht mehr zu bewältigen ist, unterstützt mich ab sofort Ekaterina Quehl, die viele von Ihnen bereits durch Artikel von meiner Seite kennen. Ihr jüngster Beitrag, wie ARD & Co. dreist mit Bildern zu Corona manipulieren und Angst schüren, war einer der meist gelesensten auf meiner Seite überhaupt. Würden alle Leser dieses Textes zusammen sitzen, wäre da nicht nur ein Fußball-Stadion prallvoll geworden.
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Ekaterina Quehl arbeitet auch am neuen Design der Seite - der Umzug auf "reitschuster.info" nd auf eine neue, schnellere, bequemere Plattform ist in Arbeit. Hier möchte ich Ihnen schon mal einen Blick in die „Küche“ ermöglichen und Ihnen einen Entwurf des neuen Designs vorstellen - auch da bin ich für ihre Eindrücke und Anregungen sehr dankbar (und Frau Quehl natürlich auch).
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Und noch eine Neuigkeit: Als ich vor wenigen Monaten die E-Mail-Benachrichtigung für neue Artikel startete, gab es meistens nur einen neuen Artikel am Tag. Aber die Seite wächst und wächst. Jetzt sind es regelmäßig zwei, oft mehr Artikel pro Tag - und ich glaube, bei allem Interesse an der Seite haben nur wenige Freude daran, täglich zwei, drei oder gar vier Mails mit Artikel-Benachrichtigungen zu bekommen.
Darum wird aus den „Benachrichtigungen“ das „Tagesbriefing“: Wenn Sie das abonnieren, erhalten Sie einmal täglich, meistens abends, eine Zusammenfassung der Artikel, und bei besonderen Anlässen auch noch ein paar persönliche Worte und Einschätzungen von mir.
Ich hoffe, Sie sind mit dieser Änderung einverstanden. Ganz zeitnah zu jedem Artikel informiert werden können Sie, wenn Sie mir auf facebook, twitter, telegram oder vk folgen.
Ich denke, mit den beiden Formaten - Tages- und Wochenbriefing - ist das Angebot überschaubarer. Das Tagesbriefing können Sie über diesen Link kostenlos abonnieren.
Die Reichweite und damit auch die Wirkung der Seite entwickelt sich unglaublich. Bei den twitter-Retweet-Charts bin ich auf Patz 31, vor Oliver Kahn, der heute-show, Waldimir Klitschko und Borussia Dortmund. Es sind jetzt mehr als 25.000 Freunde und Abonnenten auf Facebook, seit Samstag 35.000 Follower auf twitter, und bis zu einer Million Aufrufe und einer halben Million Besucher im Monat direkt auf reitschuster.de. Jedem einzelnen ganz herzlichen Dank! Zusammen geben wir der Mitte, der schweigenden Mehrheit, die gegen Extremismus ist, ob rechts, links oder religiös, eine Stimme. Wir sind viele. Wir müssen den Lautsprechern, den Glaubenskriegern Vernunft entgegen setzen!
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Alle das ist nur möglich dank Ihrer Unterstützung! Ich bin überzeugt, dass jede Weiterempfehlung, jeder Euro ein Beitrag ist, um diese schweigende Mehrheit ein wenig hörbarer zu machen! Um die Informationen, die Aspekte und Sichtweisen, die offenbar nicht publik gemacht werden sollen, doch an die Oberfläche zu bringen.
Dabei helfen Sie als Leser unglaublich mit! Der so oft gelesene Bericht über die Foto-Manipulationen etwa ist der Zuschrift eines sehr aufmerksamen Lesers zu verdanken, der in seiner Regionalzeitung Verdacht geschöpft hat. Viele Leser sammeln inzwischen regelmäßig Material oder senden mir Links zu interessanten Informationen, die ich dann für meine Berichte verwende. Manche Leser habe ich vernetzt, und sie helfen inzwischen sogar schon im Team mit. Das Netzwerk, das da entsteht, ist beeindruckend. Fünfzig Augen oder Hundert sehen einfach viel mehr als zwei. Auch bei meinen Tippfehlern helfen Leser bei der Korrektur (was leider auch bitter notwendig ist - Asche auf mein Haupt!). Ich hoffe, dass noch mehr mitmachen!
Auch wenn mir der Terror der (Migr)Antifa gegen mich Angst gemacht hat: Ich werde nicht klein beigeben. Ich werde weiter das schreiben und berichten, was ich für richtig und wichtig halte. Und mich angesichts der ganzen Anfeindungen an dem klugen Spruch des großen Karl Kraus orientieren: „Was trifft, trifft zu!“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine gute Woche, auf dass sie Ihnen neben den Nachrichten auch viel Grund zum Lachen und zur Freude bringt! Und uns viele Begegnungen auf meiner Seite! Oder auch ganz direkt: Morgen von 17 bis 17.30 Uhr im Livestream auf meinem yotube-Kanal unter diesem Link.
Herzlichst
Ihr
Boris Reitschuster
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